Heilig-Blut-Reliquie

Weingartens kostbarer Schatz

Mit Christi Blut vermischte Erde - dieses Geschenk erhielt das Kloster Weingarten im Jahr 1094 durch die welfische Herzogin Judith von Flandern. Als würdiger Ort für die Reliquie und ihre Besucher ließ Abt Sebastian Hyller in der Barockzeit die Basilika als Kloster- und Wallfahrtskirche erbauen. Noch heute verehren die Weingartener und viele Wallfahrer das heilige Blut besonders mit dem spektakulären Blutritt am Tag nach Christi Himmelfahrt und dem Heilig-Blut Fest im Juli.

Ursprung und Legende des Heiligen Blutes

Die Geschichte der Heilig-Blut-Reliquie beginnt mit dem Lanzenstoß des Hauptmanns bei der Kreuzigung Christi in dessen Seite. Zusammen mit Erde von Golghota - so die Tradition - soll dann jener Hauptmann Longinus diese von Palästina ins italienische Mantua gebracht haben. Vergraben an einem geheimen Ort konnte die Kostbarkeit am 12. März 1048 durch die Offenbarung eines Blinden wiedergefunden werden.  Ein Drittel der Reliquie ging an den Kaiser und später als Zeichen der Versöhnung an Graf Balduin V. von Flandern. Seine Stieftochter Judith erbte das Heilige Blut und brachte es 1094 nach Weingarten in die Hauptresidenz der Welfen.


Wallfahrtsartikel

  • Schriftenstand in der Basilika: täglich 8-19 Uhr. Postkarten und Kleinschriften
  • Pfarramt St. Martin: Kirchplatz 6, Mo. bis Fr. 9-12 Uhr. Basilikaführer, Heilig-Blut-Öl, Kerzen u. v. a.
  • Strobels Lädele: Karlstraße 8, mittwochs 9-12 Uhr. Bücher, CDs, Kerzen, Kreuze u. v. a.
  • Tourist-Information Weingarten: Münsterplatz 1, während der Öffnungszeiten. Postkarten, Bücher, CDs u. v. a.

Weiterführende Informationen


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