Klosteranlage auf dem Martinsberg

Benediktinerabtei als Mittelpunkt und Namensgeberin der Stadt

Kein anderer Ort macht die Geschichte Weingartens so erlebbar wie die Klosteranlage auf dem Martinsberg. Im 11. Jahrhundert von den Welfen gegründet und mit Benediktinermönchen aus Bayern besiedelt, beherbergt die Abtei mit der Basilika im Zentrum über Jahrhunderte zahlreiche barocke Prachtbauten und Schätze wie die Heilig-Blut-Reliquie. Auch heute noch spielt sich hier das geistliche und kulturelle Leben der Stadt Weingarten ab, die 1865 nach dem Kloster benannt wurde.

Erhaltene Gebäude

  • der spätgotische Kreuzgang aus den Jahren 1515 bis 1605 (zugänglich bei Konzerten und Ausstellungen)
  • der dreiflügelige Konventbau (heute Tagungshaus der Diözese Rottenburg-Stuttgart)
  • der Schlossbau (heute genutzt von der Pädagogischen Hochschule)
  • der Getreide- und Weinspeicher „Fruchtkasten“ (heute Bibliothek der Weingartener Hochschulen)

Ehemalige Benediktiner-Abtei

  • beinahe tausend Jahre haben Mönche im Kloster Weingarten gelebt
  • im Jahr 2010 verließen die letzten verbliebenen Benediktiner den Martinsberg und zogen in das Stammkloster der Erzabtei St. Martin nach Beuron

Besichtigung

  • von der Klosteranlage ist derzeit nur die Klosterkirche zu besichtigen, täglich von 8 bis 19 Uhr
  • eine Umnutzung der Klosterräumlichkeiten ist in Planung

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