Themen
Benediktinerkloster
Weingarten
Kirchengemeinde St. Martin
Kirchenmusik
Chororgel
Blick zur Basilika (Webcam)
Ein Hauch von Unendlichkeit
"Schwäbisch Sankt Peter" auf dem Martinsberg

Hoch oben auf dem Martinsberg, die Stadt Weingarten überragend, liegt „Schwäbisch St. Peter“, Deutschlands größte Barockbasilika. Sie ist kühl und mächtig, ein Monument des Glaubens. Der Beiname kommt nicht von ungefähr, besitzt das barocke Meisterwerk doch nahezu exakt die Hälfte der Ausmaße des Peterdoms in Rom.

In nur neun Jahren (1715 bis 1724) wurde die Kirche unter Abt Sebastian Hyller zur Verehrung und Anbetung der Heilig-Blut-Reliquie, die im Altar unter der Kuppel zu sehen ist, erbaut. Wer die Basilika betritt, spürt einen Hauch von Unendlichkeit. Lichter Stuck harmoniert mit kunstvollen Fresken von Cosmas Damian Asam (1718 bis 1720); der Hochaltar, das Chorgestühl von Josef Anton Feuchtmayer und das goldene Chorgitter vereinigen sich in vollendeter Pracht.
|
|
|
|
|
Das barocke Benediktinerkloster Weingarten gilt als das berühmteste unter den oberschwäbischen Klöstern. Seine Ursprünge gehen zurück auf die Gründung der Benediktinerabtei durch die Welfen im Jahre 1056. Die damals roma-nische Klosterkirche diente den Welfen als Grablege und kam daher in den Genuss bedeutsamer Schenkungen. 1094 vermachte Juditha, die Gattin Welfs IV, dem Kloster die Heilig Blut Relique, die dem Kloster fortan einen hohen Rang als Wallfahrtsstätte verlieh. (Bild: Benediktinermönche im Kreuzgang der Basilika)
|



