Go to navigation Go to content Go to service
Search | Sitemap | Citymap | WebCam | E-Mail | Impressum | Weather
Logo der Stadt Weingarten
Top_Hintergrund_Kultur
You are here
Home > Kultur & Tourismus > Basilika & Kloster
  • Weingarten aktuell
  • Veranstaltungskalender
  • Videothek- Weingarten entdecken
  • Kultur & Tourismus
    • Hotel & Gastronomie
    • Kultureinrichtungen
    • Feste, Brauchtum, Geselligkeit
    • Basilika & Kloster
    • Blutritt
    • Klosterfestspiele
    • Kirchen
    • Stadtarchiv
    • Virtueller Stadtrundgang
    • Prospektanforderung
    • Anreise
    • Stadtführungen
  • Sport & Freizeit
  • Bildung & Wissenschaft
  • Familie, Soziales & Gesundheit
  • Wirtschaft & Verkehr
  • Stadt & Verwaltung


Themen

  Benediktinerkloster
    Weingarten
  Kirchengemeinde St. Martin
  Kirchenmusik
  Chororgel

 Blick zur Basilika (Webcam)


 Ein Hauch von Unendlichkeit
"Schwäbisch Sankt Peter" auf dem Martinsberg

    

Hoch oben auf dem Martinsberg, die Stadt Weingarten überragend, liegt „Schwäbisch St. Peter“, Deutschlands größte Barockbasilika. Sie ist kühl und mächtig, ein Monument des Glaubens. Der Beiname kommt nicht von ungefähr, besitzt das barocke Meisterwerk doch nahezu exakt die Hälfte der Ausmaße des Peterdoms in Rom.

    

In nur neun Jahren (1715 bis 1724) wurde die Kirche unter Abt Sebastian Hyller zur Verehrung und Anbetung der Heilig-Blut-Reliquie, die im Altar unter der Kuppel zu sehen ist, erbaut. Wer die Basilika betritt, spürt einen Hauch von Unendlichkeit. Lichter Stuck harmoniert mit kunstvollen Fresken von Cosmas Damian Asam (1718 bis 1720); der Hochaltar, das Chorgestühl von Josef Anton Feuchtmayer und das goldene Chorgitter vereinigen sich in vollendeter Pracht.



Nicht zu vergessen: Die berühmte Orgel von Joseph Gabler, bei deren Bau weder Kosten noch Mühen gescheut wurden. Ein Aufwand, der sich gelohnt hat: Meisterlich in die Fenster der Westfassade arrangiert, verzaubert sie mit ihren 6666 Pfeifen und der geheimnisvollen „Vox humana“ Betrachter wie Zuhörer gleichermaßen. Tief unten in den Gewölben birgt eine Gruft neun Mitglieder des Welfenhauses, darunter die Klostergründer Welf der IV. und seine Gemahlin Judith.



Sie steht immer ein wenig im Schatten der „großen“ Gabler-Orgel, ist aber kunstgeschichtlich nicht weniger interessant und in den Aktivitäten der Basilika von täglicher Bedeutung: die 1737 von Hand des Orgelbaumeisters Joseph Gabler restaurierte Chororgel. Aber ihre Rolle in der Gestaltung von Konventämtern, Gottesdiensten, Taufen, Hochzeiten, als Chor- und Konzertbegleitung wird sie nicht mehr lange spielen können, denn sie ist heute in einem so dramatisch schlechten Zustand, dass nur eine umfassende Restauration den unwiderruflichen Verfall abwenden kann, deshalb wurde die Hilfe für die Chororgel ins Leben gerufen.
Einen Filmbeitrag der Hochschule Ravensburg/Weingarten über den desolaten Zustand der Chororgel können Sie sich hier ansehen.


 

Das barocke Benediktinerkloster Weingarten  gilt als das berühmteste unter den oberschwäbischen Klöstern. Seine Ursprünge gehen zurück auf die Gründung der Benediktinerabtei durch die Welfen im Jahre 1056. Die damals roma-nische Klosterkirche diente den Welfen als Grablege und kam daher in den Genuss bedeutsamer Schenkungen. 1094 vermachte Juditha, die Gattin Welfs IV, dem Kloster die Heilig Blut Relique, die dem Kloster fortan einen hohen Rang als Wallfahrtsstätte verlieh.

(Bild: Benediktinermönche im Kreuzgang der Basilika)

 

 



zurück zur Übersicht
nach oben

Print page
Print PDF
Send page