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Agenda-Büro der Stadt Weingarten

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Tel: 0751 405-106
Fax: 0751 4055-106
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Ein neues Gesicht für den Stadtgarten

Stadtgarten Parkhaus


Einleitung
Der Stadtgarten ist ein Naherholungsgebiet mitten im Stadtzentrum und liegt am Fuß des alten Stadtkernes. Der Stadtgarten stellt mit seiner Fläche von rund 14.400 Quadratmeter die weitaus größte Grünfläche in der Innenstadt Weingartens dar. Es besteht seit 1875 und wurde 1963 völlig neu saniert. Und nun 2004 wieder.

Ausgangssituation/Projektziel
Der Stadtgarten wirkte vor Renovierungsbeginn 2004 überholungsbedürftig und überaltert. Außerdem war er durch stark wucherndes Gehölz am Rand kaum noch einsehbar. Viele der sich im Stadtgarten aufhaltenden Bürger fühlten sich daher nicht mehr sicher genug. Dies hatte zur Folge, dass immer weniger Bürger den Stadtgarten nutzten und zu schätzen wussten.

Der neu gestaltete Stadtgarten muss einer ganzen Reihe von Funktionen gerecht werden: Er dient als Erholungsraum, lädt zum Verweilen, zum Ausruhen ein und soll die angrenzenden Stadtbezirke mit der Innenstadt verbinden. Der Stadtgarten soll einsehbar sein und soll den Bürgern Weingartens als "grüner Treffpunkt" zur Verfügung stehen.

Da die Umgestaltung der historischen Parkanlage ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen und planerisches Können verlangte, hat sich der Gemeinderat zur Auslobung eines interdisziplinären Architektenwettbewerbes entschieden. Ziel dieses Wettbewerbes war es, geeignete, funktionale und stadträumliche stimmige Entwürfe als Entscheidungsgrundlage für die geplante Umsetzung zu erhalten. Parallel hierzu wurde der Arbeitskreis „Stadtgarten“ im Juli 1999 gegründet, um die Bürgerschaft von Anfang an in das Projekt "Umgestaltung des Stadtgartens" mit einzubinden.

Ergebnisse
Bereits in der Jury bei der Vergabe des Siegers beim Architektenwettbewerb zur Umgestaltung des Stadtgartens waren Akteure des Arbeitskreises "lokale Agenda 21" dabei. Anhand der Planung konnte das Gesamtprojekt in verschiedene Bereiche gegliedert werden: Tiefgarage, Busumsteigeplatz, Pavillon, Grünanlage und Spielstraße.

Der Arbeitskreis "lokale Agenda 21" kümmerte sich speziell um die Grünanlagen und den Pavillon, wobei der Schwerpunkt dort wiederum auf der Spielstraße lag. Hierzu wurde von der Stadt ein Modell des Stadtgartens zur Verfügung gestellt, wo nach der Methode „Planing for Real“ verschiedene Möglichkeiten bis hin zur Stellung des Pavillons ausprobiert werden konnten. Im Zuge der Bürgerbeteiligung beteiligte der Arbeitskreis weitere Gruppen: Kinder mit ihren Eltern, Jugend(-gemeinderat), Musikverein, Bürger in Kontakt, Eltern von Kindergartenkindern, Bürger sowie Studenten der Fachhochschule Weingarten.

Im April 2002 fand zusammen mit dem Gemeinderat, der Stadtverwaltung und den Architekten des Stadtgartens  ein Workshop statt. Dieser Workshop diente dazu, aus den vielen, in fast drei Jahren erarbeiteten Vorschlägen des Arbeitskreises einen einvernehmlichen Vorschlag für den Gemeinderat zu erarbeiten. Der Gemeinderat  stimmte dem Gesamtkonzept im Mai 2002 zu. Dieses diente als Grundlage für die Ausschreibung. Dies war zugleich der Startschuss für den Beginn der Baumaßnahmen.

Der neu gestaltete Stadtgarten wurde am 7. Mai 2004 eröffnet.


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