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Der Anfang der Lokalen Agenda in Weingarten
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In Weingarten wurde schon immer umweltbewusst und nachhaltig gehandelt. So wurden bereits in den 70iger Jahren die ersten Energieberichte durch das städtische Hochbauamt für alle städtischen Liegenschaften erarbeitet. Im Herbst 1998 gab es dann erste lose Gespräche über die Erstellung einer Lokalen Agenda 21.
Mit dem damaligen neu gewählten Ersten Bürgermeister Rainer Kapellen wurde es dann konkret. Bei seinem Amtsantritt am 01. Februar 1999 wurde er gleichzeitig zum Agenda-Beauftragten der Stadt Weingarten bestellt. Bereits am 22. März 1999 konnte der Gemeinderat den Grundsatzbeschluss fassen, wonach für Weingarten eine Lokale Agenda 21 erstellt werden soll.
In den folgenden Wochen und Monaten schlossen sich viele Gespräche mit Umweltgruppen, den Hochschulen und der Stadtverwaltung an. Den offiziellen Auftakt begründete eine Informationsveranstaltung im Kultur- und Kongresszentrum am 23. Juli 1999. Im Rahmen einer „Zukunftswerkstatt“ wurde von den anwesenden Teilnehmern Themenschwerpunkte erarbeitet, die sich danach in der Gründung der einzelnen Arbeitskreise niederschlugen.
Im weiteren Verlauf des Jahres 1999 wurde im Vorzimmer des Bürgermeisters das Agenda-Büro eingerichtet, um eine koordinierende Anlaufstelle für alle am Agenda-Prozess Beteiligten zu haben. Hier laufen seitdem alle Fäden zusammen. Gleichzeitig wurde die Personalstelle um 30% aufgestockt.
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