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Museum für Klosterkultur
Heinrich-Schatz-Str. 20
Tel.: 0751/49339 oder 0751/405-255
E-Mail:
museen@weingarten-online.de


Öffnungszeiten: Freitag bis Sonntag von 14 bis 17 Uhr.


Sonderöffnungszeiten, Kursanmeldungen und Führungen über Jürgen Hohl, 07 51/5 57 73 77 und 01 77/2 36 18 62.

 

Flyer zum Download (*.pdf):


Museum für Klosterkultur

        

Klösterliche Pracht in neuem Gewand

Jürgen Hohl, unermüdlicher Sammler sakraler Objekte und Zeugnisse der Volksfrömmigkeit, hat seine bisher im Pfarrhof von Eggmannsried ausgestellten Exponate der Stadt Weingarten übergeben. Für diese einmalige Sammlung hat die Stadt ein aufwändig renoviertes Bürgerhaus aus dem 19. Jahrhundert zur Verfügung gestellt.
Der Bogen der Dauerausstellung spannt sich von der Heilig-Blut-Verehrung über Ordenstrachten und Paramente bis hin zu Weihnachtskrippen und Jesulein.

Neben der Darstellung der vielfältigen Ausprägungen der Heilig-Blut-Verehrung sind Ordenstrachten ein weiterer – anschaulich in Inszenierungen dargestellter – Schwerpunkt der Ausstellung. Hier wird vor allem die Kleidung der in Oberschwaben heimischen Männer- und Frauenklöster bis zur Säkularisation gezeigt. Priester- und Bischofsgewänder, Klosterarbeiten und Paramente, vorwiegend in den Frauenklöstern gefertigt, sowie unterschiedliche Formen der Messgewänder vom 18. bis 20. Jahrhundert sind in weiteren Abteilungen des Museums zu sehen. Ebenfalls Bestandteil der Dauerausstellung ist eine große Krippensammlung. Zu sehen sind Krippen aus dem 18. bis 20. Jahrhundert, gefertigt aus verschiedenen Materialien wie Wachs, Holz, Zinn und Ton. Mit den fünfzig ausgestellten Jesulein wird die große Vielfalt der Jesuleinverehrung in Süddeutschland demonstriert. Vom Gutenzeller- über das Augustiner- und das Loretokindle bis zu den Prager Jesulein und den Fatschenkindern reicht der Bogen der liegenden und stehenden Jesulein.

     

Das Museum bietet außerdem Kurse zur Herstellung von Fatschenkindern, Pragerjesulein sowie Heilig-Blut-Tafeln an, um die reiche Tradition der textilen Klosterarbeiten in der Region zu erhalten und weiterzuführen.

 

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