Neue Blindenampeln sorgen für mehr Sicherheit

Die neuen Ampelanlagen mit akustischem Signal auf Höhe des Krankenhauses 14 Nothelfer sollen künftig sehbehinderten Fußgängern bei der Straßenquerung helfen. Die Anbringung wurde durch den Landkreis unterstützt und auch finanziell gefördert.

Seit kurzem helfen an der Ravensburger Straße auf Höhe des Krankenhauses 14 Nothelfer zwei neue Blindenampeln Sehbehinderten beim Überqueren der vielbefahrenen Straße. Das sogenannte Auffindesignal (langsames Klopfen) ist dauernd in Betrieb und erleichtert Betroffenen das Auffinden der Ampeln. Für blinde und sehbehinderte Menschen kann durch einen Schalter auf der Oberseite des Ampelkastens das Freigabesignal angefordert werden. Schaltet die Fußgängerampel nach Auslösen in die Grünphase um, beschleunigt sich das Akustiksignal – für Sehbehinderte das Zeichen, dass sie über die Straße gehen können.
Die Anbringung der Blindenampeln geht auf die Initiative des sehbehinderten Ehepaars Maria und Hans-Jürgen Pahl zurück und wurde von Seiten des Landkreises ebenfalls unterstützt und finanziell gefördert.
Oberbürgermeister Markus Ewald und die zuständige Dezernentin des Landkreises, Diana E. Raedler, weihten im Beisein des Ehepaars die neue Ampelanlage ein. Für beide ist die Blindenampel ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Barrierefreiheit und Förderung der Inklusion.

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