Umbau des Schuler-Areals: Besucherandrang bei der Wettbewerbspräsentation

Rund 500 Bürgerinnen und Bürger, Gemeinderäte und Medienvertreter haben sich am Dienstag die Ergebnisse des Wettbewerbs zum Umbau des Schuler-Areals Süd angeschaut und erläutern lassen. Oberbürgermeister Markus Ewald sprach von einem historischen Tag für die Stadt Weingarten. 

Schuler-Areal Süd
Alexander Stuchly, Geschäftsführer des Bauherren i+R Wohnbau Lindau (links), mit dem Jurypräsidenten Werner Binotto (Mitte) und Oliver Braun vom siegreichen Architekturbüro Ackermann + Raff vor dem prämierten Modell (Bilder: Reinhard Jakubek)

Insgesamt knapp 500 Besucherinnen und Besucher haben sich am Dienstag, 23. Oktober 2018, bei der Wettbewerbs-Ausstellung ein Bild von der Nachnutzung des rund 36.600 Quadratmeter großen Schuler-Areals Süd gemacht. Neben dem Siegerprojekt des Stuttgarter Architekturbüros Ackermann + Raff zeigte der Projektentwickler i+R Wohnbau Lindau die Modelle und Pläne aller eingereichten Entwürfe.

Neben den interessierten Bürgerinnen und Bürgern nutzten auch rund 35 Gemeinderäte und Medienvertreter am Dienstag bei verschiedenen, über den Tag verteilten Veranstaltungen die Gelegenheit, die Bebauungspläne zu begutachten. Der Bauherr i+R Wohnbau Lindau informierte auch über den aktuellen Stand des Projekts. Rede und Antwort standen zudem Weingartens Oberbürgermeister Markus Ewald sowie die Architekten des Wettbewerbssiegers Ackermann + Raff.
Ab Donnerstag, 25. Oktober 2018, werden die Preisträger-Modelle im Foyer des Amtshauses, Kirchstraße 2, präsentiert. Zudem stehen die Pläne bei der Dokumentation „Stadtumbau Schuler-Areal Süd“ unter diesem Link zur Verfügung.

Wichtigstes Entwicklungsprojekt vergangener Jahre
Der Siegerentwurf sieht für das zentral gelegene Grundstück eine gemischte Nutzung für Wohnen, Einzelhandel, Büros, Dienstleistungen und Gastronomie vor. Seit der Jurierung im August wurde er mittlerweile weiter verbessert: etwa bei den Schallschutz-Maßnahmen und den Zufahrten zu den Tiefgaragen, um die Verkehrssituation in der Bomsgasse zu entschärfen. Auf den Dächern sind Gärten und Photovoltaikanlagen vorgesehen.
„Der Umbau des Schuler-Areals Süd ist das größte und wichtigste Entwicklungsprojekt der vergangenen Jahre. Damit macht Weingarten einen ganz großen Schritt in die Zukunft. Das Projekt ist ein Meilenstein und wird das Gesicht der Stadt verändern“, betonte Oberbürgermeister Markus Ewald gegenüber den interessierten Nachbarn und Gästen.

Großzügige Gestaltung
Zur Belebung des neuen Zentrums werden zudem die Handelsflächen platzsparender in Verlängerung des Münsterplatzes an der Heinrich-Schatz-Straße angeordnet. „Die Entwicklung des Platzraumes gegenüber dem Münsterplatz bedeutet eine Aufwertung der aktuell städtebaulichen Situation und bindet den Münsterplatz im neuen Quartier ein“, sagte Alexander Stuchly, Geschäftsführer der i+R Wohnbau Lindau.
Das behördliche Bebauungsplanverfahren wird im kommenden Jahr angestrebt. Die Vorbereitungen für den Abbruch sollen im Sommer 2019 starten.

OB Markus Ewald begrüßte einige hundert interessierte Bürgerinnen und Bürger bei mehreren Veranstaltungen im Infocenter des Schuler-Areals.
Jurypäsident Werner Binotto erklärte den Mitgliedern des Weingartener Gemeinderates, warum sich das Preisgericht einstimmig für das Modell von Ackermann + Raff entschieden hatte.
(Erstellt am 24. Oktober 2018)
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