Gutachterausschuss

Die Gutachterausschüsse für die Ermittlung von Grundstückswerten und für sonstige Wertermittlungen im Sinne von § 192 Abs. 1 BauGB sind bei den Gemeinden zu bilden. Die Aufgaben bestehen im Wesentlichen in der Ermittlung von Werten für Grundstücke und Gebäude und in der Festsetzung von Bodenrichtwerten für den Gemarkungsbereich. Antragsberechtigung für Gutachten haben Eigentümer, Erben, Testamentsvollstrecker, Gläubiger, Bevollmächtigte, Behörden oder Gerichte.

Die Vorsitzende und die ehrenamtlichen Gutachter werden vom Gemeinderat für die Dauer von vier Jahren bestellt. Die Gutachter müssen über die erforderliche Berufserfahrung und Sachkunde verfügen und sind verpflichtet, die durch die Tätigkeit erlangten Kenntnisse geheim zu halten.

Für die Erstellung eines Gutachtens werden Verwaltungsgebühren auf der Grundlage der städtischen Gebührensatzung bzw. dem Kommunalabgabengesetz erhoben. Die Höhe richtet sich nach dem ermittelten Verkehrswert.

Der Gutachterausschuss bedient sich einer Geschäftsstelle. Die Anträge auf Erstellung von Gutachten sind an die Geschäftsstelle zu richten.

Der Geschäftsstelle obliegt die Erledigung der laufenden Verwaltungsaufgaben:

  • Einrichtung und Führung der Kaufpreissammlung
  • Erteilung von Auskünften aus der Kaufpreissammlung und der Bodenrichtwerte
  • Ableitung, Fortschreibung und Veröffentlichung der zur Wertermittlung erforderlichen Daten
  • Vorbereitung der Ausschussberatung, Beschaffung aller für die Wertermittlung erforderlichen Unterlagen, Organisation und Abwicklung
  • Ausfertigung der Verkehrswertgutachten
  • Ausfertigung der Bodenrichtwertkarte und Veröffentlichung der Bodenrichtwerte.

Bodenrichtwertkarte 31.12.2016 (5,684 MB)

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