Integrationsarbeit in Weingarten

Etwa ein Drittel der Bevölkerung Weingartens sind Menschen mit Migrationshintergrund

Im Frühjahr 2014 setzte der Gemeinderat mit der erstmaligen Schaffung der Stelle einer kommunalen Integrationsbeauftragten ein politisches Signal: Er sendete mit der Schaffung eine klare Botschaft, den Migranten, die in Weingarten leben und auch in zweiter und dritter Generation noch Integrationsprobleme haben, bei der Stadtverwaltung eine eigene Anlaufstelle für deren spezifische Belange zu geben. Die Fachstelle trat sodann im Oktober 2014 ihren Dienst bei der Stadt Weingarten an. Die Finanzierung erfolgte in den ersten drei Jahren über das Land, die Katholische Kirchengemeinde und in geringem Umfang die Stadt. Der Flüchtlingszustrom 2015 verlangte ein sofortiges Handeln und die Umgestaltung und Ausweitung der Stelle auf die Versorgung und Integration der ankommenden Geflüchteten sowie die Koordination von haupt- und ehrenamtlichen Akteuren. Der Kommunale Flüchtlingsbeauftragte, zu 50% gefördert aus Landesmitteln, trat ergänzend zur Arbeit der Kommunalen Integrationsbeauftragten im April 2016 seine Stelle an. Bestanden die Herausforderungen zu Beginn des Flüchtlingszustroms für die Kommune vordergründig in der Schaffung nachhaltiger Strukturen und Netzwerke sowie der Frage nach einer geeigneten Unterbringung für die Geflüchteten, zeichnen sich heute – neben der ursprünglichen Zuständigkeit für die hiesigen Migranten - ganz andere Aufgabenstellungen und Verantwortlichkeiten für die Stadt ab. Teils schwierige Einzelfälle verlangen intensive Betreuung von geschultem Personal. Erste Konflikte zwischen einheimischer und neu zugewanderter Gesellschaft zeichnen sich ab. Die eigentliche Kernaufgabe, die einer gelungenen Integration, bedarf weiterhin eines großen Aufwands. Knapp 600 Menschen müssen zusätzlich in Arbeit gebracht werden, die Sprache lernen und zu mündigen Bürgern einer inklusiven Stadtgesellschaft werden.

Integration kann nur im Netzwerk gelingen

Das Thema "Migration & Integration" ist ein Sternchenthema in der Stadtverwaltung, das bereichsübergreifend u.a. im Ausländeramt, in der Stadtkasse, im Gebäudemanagement oder im Bereich Schulen und Kindergärten bearbeitet wird. Die ganzheitliche Koordination erfolgt über die städtische Fachstelle, Franziska Wieland.

Aber auch über die Verwaltungsebene hinaus trägt die gute Vernetzung aller haupt- und ehrenamtlicher Partner in der Migrations- und Flüchtlingsarbeit Früchte: Am 3. Februar 2018 wurde das Weingartener Integrationszentrum eröffnet. Ein starker Trägerverbund aus Stadt, Caritas, Diözese, den Franziskanerinnen von Reute, der Katholischen Gesamtkirchengemeinde, der Evangelischen Kirchengemeinde sowie weiterer Partner hat sich hierfür zusammengetan. Das Haus bündelt als trägerübergreifendes Dach der Flüchtlings- und Integrationsarbeit bestehende Beratungsangebote für Migranten und Geflüchtete, unterstützt das Wirken ehrenamtlicher Gruppen und fördert die interkulturelle Begegnung und den Austausch zwischen Bürgern und Zuwanderern. Das Integrationszentrum bildet ein wesentliches Kernstück der städtischen Integrationsarbeit. Das Haus stellt ein trägerübergreifendes Kompetenzzentrum zum Thema "Integration" dar, schafft transparente und kurze Wege zwischen allen haupt- und ehrenamtlichen Beteiligten und ermöglicht durch die räumliche Zusammenführung der relevanten Aufgabenbereiche und Einrichtungen ein effizientes, strukturiertes und einheitliches Arbeiten.

Integrationsarbeit in Weingarten

Etwa ein Drittel der Bevölkerung Weingartens sind Menschen mit Migrationshintergrund

Im Frühjahr 2014 setzte der Gemeinderat mit der erstmaligen Schaffung der Stelle einer kommunalen Integrationsbeauftragten ein politisches Signal: Er sendete mit der Schaffung eine klare Botschaft, den Migranten, die in Weingarten leben und auch in zweiter und dritter Generation noch Integrationsprobleme haben, bei der Stadtverwaltung eine eigene Anlaufstelle für deren spezifische Belange zu geben. Die Fachstelle trat sodann im Oktober 2014 ihren Dienst bei der Stadt Weingarten an. Die Finanzierung erfolgte in den ersten drei Jahren über das Land, die Katholische Kirchengemeinde und in geringem Umfang die Stadt. Der Flüchtlingszustrom 2015 verlangte ein sofortiges Handeln und die Umgestaltung und Ausweitung der Stelle auf die Versorgung und Integration der ankommenden Geflüchteten sowie die Koordination von haupt- und ehrenamtlichen Akteuren. Der Kommunale Flüchtlingsbeauftragte, zu 50% gefördert aus Landesmitteln, trat ergänzend zur Arbeit der Kommunalen Integrationsbeauftragten im April 2016 seine Stelle an. Bestanden die Herausforderungen zu Beginn des Flüchtlingszustroms für die Kommune vordergründig in der Schaffung nachhaltiger Strukturen und Netzwerke sowie der Frage nach einer geeigneten Unterbringung für die Geflüchteten, zeichnen sich heute – neben der ursprünglichen Zuständigkeit für die hiesigen Migranten - ganz andere Aufgabenstellungen und Verantwortlichkeiten für die Stadt ab. Teils schwierige Einzelfälle verlangen intensive Betreuung von geschultem Personal. Erste Konflikte zwischen einheimischer und neu zugewanderter Gesellschaft zeichnen sich ab. Die eigentliche Kernaufgabe, die einer gelungenen Integration, bedarf weiterhin eines großen Aufwands. Knapp 600 Menschen müssen zusätzlich in Arbeit gebracht werden, die Sprache lernen und zu mündigen Bürgern einer inklusiven Stadtgesellschaft werden.

Integration kann nur im Netzwerk gelingen

Das Thema "Migration & Integration" ist ein Sternchenthema in der Stadtverwaltung, das bereichsübergreifend u.a. im Ausländeramt, in der Stadtkasse, im Gebäudemanagement oder im Bereich Schulen und Kindergärten bearbeitet wird. Die ganzheitliche Koordination erfolgt über die städtische Fachstelle, Franziska Wieland.

Aber auch über die Verwaltungsebene hinaus trägt die gute Vernetzung aller haupt- und ehrenamtlicher Partner in der Migrations- und Flüchtlingsarbeit Früchte: Am 3. Februar 2018 wurde das Weingartener Integrationszentrum eröffnet. Ein starker Trägerverbund aus Stadt, Caritas, Diözese, den Franziskanerinnen von Reute, der Katholischen Gesamtkirchengemeinde, der Evangelischen Kirchengemeinde sowie weiterer Partner hat sich hierfür zusammengetan. Das Haus bündelt als trägerübergreifendes Dach der Flüchtlings- und Integrationsarbeit bestehende Beratungsangebote für Migranten und Geflüchtete, unterstützt das Wirken ehrenamtlicher Gruppen und fördert die interkulturelle Begegnung und den Austausch zwischen Bürgern und Zuwanderern. Das Integrationszentrum bildet ein wesentliches Kernstück der städtischen Integrationsarbeit. Das Haus stellt ein trägerübergreifendes Kompetenzzentrum zum Thema "Integration" dar, schafft transparente und kurze Wege zwischen allen haupt- und ehrenamtlichen Beteiligten und ermöglicht durch die räumliche Zusammenführung der relevanten Aufgabenbereiche und Einrichtungen ein effizientes, strukturiertes und einheitliches Arbeiten.

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