Internationales Bodenseefestival

Das Bodenseefestival ist ein grenzüberschreitendes Kulturfestival, das seit 30 Jahren an Veranstaltungsstätten in den vier Ländern rund um den Bodensee (Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein) stattfindet. Das Festival widmet sich jedes
Jahr mit ca. 60 Veranstaltungen einem thematischen Schwerpunkt, zu dem es nationale und internationale Künstler aus Musik, Tanz, Theater und Literatur in die Region einlädt. Mit jeweils zwei Artists in Residence sind Musiker zu Gast, die nicht alleine als
Interpreten in Erscheinung treten, sondern ihren Aufenthalt in der Region für die Vermittlung ihrer Kunst, Neuproduktionen und Kontakt mit den Besuchern nutzen.

Das Festival fasst Veranstaltungen in allen vier am Festival teilnehmenden Ländern in einem gemeinsamen Auftritt zusammen und zeigt von Anfang Mai bis Pfingsten welche kulturellen Perlen die Region zu bieten hat. Die Besucher werden animiert, neue
Veranstaltungsorte zu besuchen und so die Schätze der Region zu entdecken. In der Realisierung des Bodenseefestivals wird die Vernetzung und Zusammenarbeit zwischen den Städten, Kulturämtern und Veranstaltern rund um den See gelebt.

  Karten für die unten genannten Veranstaltungen sind im Kartenbüro der Tourist-Information Weingarten erhältlich.Weitere Informationen über das Bodenseefestival und das Gesamtprogramm finden Sie auf  www.bodenseefestival.de.

Ausblick 2020

32. Bodenseefestival

2. Mai – 1. Juni 2020


Über Grenzen

Nachdem sich das Bodenseefestival zuletzt Gastländern gewidmet hat, wirft es ab 2020 einen Blick in die eigene Region. Die Vierländerregion Bodensee ist von Staatsgrenzen durchzogen, gleichzeitig ist der südöstliche Teil des Obersees eine der wenigen Gegenden in Europa, in der zwischen Nachbarstaaten nie Grenzen festgelegt wurden. Das Bodenseefestival lädt 2020 Bewohner und Künstler ein, seinem Motto „Über Grenzen“ zu folgen. 
Mit Martin Grubinger und dem Vision String Quartet sind zwei Artists in Residence zu Gast, die Genregrenzen, die in der Musik immer wieder behauptet werden, überschreiten. Martin Grubinger bringt das Schlagzeug als Soloinstrument in den Konzertsaal, er musiziert mit Schlagzeugern aus der Jazz-, Pop- und Rockszene und geht bei seinen Auftritten auch mal an sein körperliches Limit: ein Grenzgänger in verschiedener Hinsicht. Das junge Vision String Quartet, als zweiter Artist in Residence, ist zunächst ein klassisches Streichquartett, das jedoch mit der Haltung von Popmusikern sowohl an „konventionelles“ Streichquartett-Repertoire als auch an eigene Jazz- und Popbearbeitungen herangeht und damit eine neue Lust an bekannten Werken weckt.

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