Aktuelle Ausstellung

Martina Sauter news:fiction

Die Arbeiten von Martina Sauter bewegen sich im Spannungsfeld zwischen Fotografie, Film und Realität. Die zumeist von Bildschirmen abfotografierten Standbilder von Filmklassikern,  
„Stills“ genannt, stellt Martina Sauter analog zur Schneidetechnik des Films eigenen konzeptuellen Raumfotografien gegenüber. Mit der Verschränkung der unterschiedlichen Medien lotet sie als charakteristisches Merkmal ihrer künstlerischen Arbeit nicht nur die Grenzen der beiden Medien Film und Fotografie aus, sondern erzeugt hierdurch einen für den Betrachter irritierenden Moment zwischen Fiktion und Realität: einen Schwebezustand zwischen den spannungsgeladenen „Übergangsmomenten“ der filmischen Standbilder, die in ihrer vorbereitenden Funktion auf dramatische Handlungsszenen ein immer wiederkehrendes Muster erkennen lassen, und den Fotografien, die in ihrer Momentaufnahme die vor- oder nachstehenden Szenen und Geschehnisse nur erahnen lassen. Beide Momente schüren Neugier und besitzen durch ihren wiederkehrenden Charakter, der beim Betrachter diffuse Erinnerungen hervorruft, etwas nahezu Unheimliches und Unwirkliches. Das Spiel mit diesen besonderen Zwischenmomenten und dem kollektiven Gedächtnis der Betrachter stellen zentrale Aspekte der künstlerischen Arbeit von Martina Sauter dar. In ihrer seit 2020 mit Beginn der Corona-Pandemie entstandenen Werkserie „news:fiction“ stellt sie Screenshots journalistischer Fotografien Filmszenen aus der britischen Miniserie „Fortitude“ gegenüber. Neben dieser Werkreihe werden auch Arbeiten aus der seit 2022 entstehenden Serie „Match Cut“ in der Weingartener Ausstellung zu sehen sein.

Vernissage
Do, 10. November, 19 Uhr  
Einführung Prof. Dr. Martin Oswald

Künstlerinnengespräch
Sa, 14. Januar 2023, 14.30 Uhr 
Andrea Dreher mit Martina Sauter

Ausstellung
11.11.2022-29.01.2023

Öffnungszeiten:
Mi: 10 -13 Uhr
Fr/Sa/So: 14-17 Uhr

Weihnachten bis Neujahr geschlossen

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