Ein Großteil der Straßenbauarbeiten ist geschafft!

Sicher nicht unbemerkt hat die Stadt in den vergangenen Wochen sehr umfangreiche Straßenbauarbeiten an wichtigen Verkehrsadern im Stadtgebiet durchgeführt. Insgesamt wurden bis jetzt 3,1 Kilometer Straßen saniert.

Die Maßnahmen an der Wolfegger Straße sind fast abgeschlossen. (Bild: Schattmann)

Neben der Erneuerung der maroden Fahrbahnbereiche wurden die Straßensperrungen auch für weitere Maßnahmen genutzt. So konnten größere Teile des Ver- und Entsorgungsleitungsnetzes, welches im Straßenraum liegt, saniert und teilweise erneuert werden. Darüber hinaus wurden im Zuge dieser Bauarbeiten auch vier Bushaltestellen behindertengerecht umgebaut und drei Zebrastreifen nach heutigem Standard eingerichtet. Auch das städtische Radwegenetz im Bereich der Hähnlehofstraße wurde erweitert.
 
Schlechte Untergrundbedingungen, unklare Leitungsführungen, bautechnische Schwierigkeiten und wechselnde Witterungsverhältnisse stellten alle Beteiligten dabei immer wieder vor große Herausforderungen. Und klar ist: Zeitliche Verzögerungen lassen sich bei Baustellen dieser Größenordnung oft nicht gänzlich vermeiden. Dank der tollen Zusammenarbeit zwischen dem Regierungspräsidium Tübingen, dem Straßenbauamt des Landkreises, der TWS, den Firmen STRABAG, Storz und Lohr, den Ingenieurbüros Kohler und AGP sowie der städtischen Straßenverkehrsbehörde und der Tiefbauabteilung ist es aber gelungen, die vorgesehenen Bauzeiten fast alle einzuhalten. Kleinere Restarbeiten an den Nebenflächen der Wolfegger Straße wird es zwar noch geben, diese werden aber in den nächsten Tagen (Stand 7. Juli 2021) abgeschlossen sein und den Hauptverkehrsfluss nicht mehr behindern.
 
Weitere Straßenbauprojekte, welche noch 2021 anstehen, sind die Wiederherstellung der Lessingstraße, nachdem die TWS dort umfangreiche Modernisierungsarbeiten durchgeführt hat. Während der Semesterferien erfolgt außerdem die Asphaltdeckensanierung im Bereich der Doggenriedstraße (Eugen-Bolz-Weg bis Leibnizstraße). Auch hier wird die Bushaltestelle an der Fachhochschule behindertengerecht umgebaut.
 
Ganz ohne Lärm, Staub und Verkehrsbehinderungen können Bauarbeiten allerdings nicht umgesetzt werden, und es ist nachvollziehbar, dass viele Anwohner, Pendler und vor allem auch Schulkinder dies als große Belastung empfinden. Die Stadtverwaltung bedankt sich bei allen Betroffenen nochmal sehr herzlich für das Verständnis und die Geduld während dieser umfangreichen Straßenbauarbeiten. Wir hoffen, dass das Ergebnis den Unmut über die Einschränkungen schnell wieder vergessen lässt.

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