Weingarten zeigt Flagge

Die Stadt Weingarten setzt ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz und hat am internationalen Tag der Demokratie im Stadtgebiet fünf bunte Fahnen gehisst.  

Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Auch daran soll am diesjährigen Tag der Demokratie am 15. September erinnert werden. Viele Städte und Gemeinden im Landkreis Ravensburg zeigen deshalb an diesem Tag eine besondere Flagge. Auch Weingarten setzt ein Zeichen und hat am Dienstag (15. September 2020) mehrere Flaggen gehisst: Vor dem Rathaus, vor dem Finanzamt und an der Burachstraße vor der Linse wehen die Fahnen nun eine Woche lang.
 
Gefördert vom Bundesprogramm „Demokratie leben!“ werden in Weingarten seit mehr als fünf Jahren Projekte rund die Themen um Toleranz, Vielfalt und Menschenrechte unterstützt. Fördergelder bekommen engagierte Vereine und gemeinnützige Institutionen. Die Stadt Weingarten und die drei anderen Partnerschaften für Demokratie im Landkreis entwickeln aber auch eigene Initiativen. Eine davon ist die Fahne für Demokratie, die Katja Lackner, Schülerin der Berufsfachschule Druck- und Medientechnik an der Gewerblichen Schule Ravensburg, gestaltet hat.
 
Die Flaggen wurden den Kommunen im Rahmen von „Demokratie leben!“ zur Verfügung gestellt und am 15. September erstmals gehisst. Die Vereinten Nationen haben den internationalen Tag der Demokratie im Jahr 2007 ins Leben gerufen, um darauf aufmerksam zu machen, dass die Demokratie ein Gut ist, das Schutz und Einsatz bedarf – und zwar von vielen Einzelnen.

Während der dritten Weingartener Tage der Demokratie von 8. bis 22. Oktober 2020 werden weitere Fahnen von Demokratie leben! im Stadtgebiet wehen.

Die Flagge ist gehisst (von links): Gülcin Bayraktar (Fach- und Koordinierungsstelle Vielfalt im Schussental/Tavir), Semra Yilmaz (städtische Sozialarbeiterin), Mehmet Aksoyan (Fach- und Koordinierungsstelle Vielfalt im Schussental/Tavir), Oberbürgermeister Markus Ewald, Rainer Beck (städtischer Fachbereichsleiter Gesellschaft, Bildung und Soziales) und Julia Graf (städtische Fachstelle für Migration und Integration)
(Erstellt am 15. September 2020)
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