Pläne & Konzepte

Wo kann ich mich bei laufenden Verfahren der Stadtplanung beteiligen (z.B. bei der öffentlichen Auslegung von Bebauungsplänen) ?

Flächennutzungsplan

Der Flächennutzungsplan orientiert sich an den Raumordnungszielen des Regionalplans. Er stellt die Art der Bodennutzung in den Grundzügen dar, ohne parzellenscharf zu sein. Aus dem Flächennutzugsplan kann kein Baurecht abgeleitet werden.

Planfolge

Der für Weingarten rechtswirksame Flächennutzungsplan ist der „Flächennutzungsplan Gemeindeverband Mittleres Schussental“, der die Städte Ravensburg und Weingarten sowie die Gemeinden Baienfurt, Berg und Baindt beplant.

Flächennutzungsplan (FNP) - Arbeitsplan, Ausschnitt Weingarten (Stand 10.04.2012) ((6,381 MB))
Legende FNP - Arbeitsplan, Ausschnitt Weingarten (Stand 10.04.2012) ((193,4 KB))

Bebauungspläne

Der Bebauungsplan wird aus dem Flächennutzungsplan entwickelt und schafft verbindliches Baurecht. Er regelt in seinem Geltungsbereich im Wesentlichen die Art (z.B. Wohnen, Gewerbe) und das Maß (Größe) der baulichen Nutzung sowie die Lage der Gebäude und deren Erschließung.

Planfolge

Das Bebauungsplanverfahren ist bundesrechtlich im Baugesetzbuch (BauGB) geregelt. Es sieht prinzipiell eine zweistufige Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden (Träger öffentlicher Belange) vor. Zunächst werden die Öffentlichkeit und Behörden frühzeitig beteiligt. Nach Ausarbeitung des Bebauungsplanentwurfes besteht in einer öffentlichen Auslegung das zweite Mal die Möglichkeit, Stellungnahmen (Anregungen, Bedenken) vorzubringen. Die Stellungnahmen werden vom Gemeinderat abgewogen. Bei einer erforderlichen Planänderung wird die Öffentlichkeit erneut angehört. Werden jedoch keine Änderungen mehr vorgenommen, wird der Bebauungsplan als Satzung beschlossen. Mit der Veröffentlichung im Amtsblatt "Weingarten im Blick" tritt der Bebauungsplan in Kraft.

Ablaufschema des Bebauungsplanverfahrens und Bürgerbeteiligung

Hinweis: Für Plangebiete, bei denen bereits Baurecht besteht, kann im Einzelfall ein vereinfachtes oder beschleunigtes Verfahren angewandt werden, bei denen auf eine frühzeitige Beteiligung verzichtet werden kann.

Beteiligung der Öffentlichkeit und Behörden
Beteiligung Stadtplanung

Veröffentlichung rechtskräftiger Bebauungspläne
Die vom Gemeinderat als Satzung beschlossenen Bebauungspläne und örtlichen Bauvorschriften treten durch die Veröffentlichung im Amtsblatt "Weingarten im Blick" in Kraft. Die vollständige Satzung kann in der Abteilung Stadtplanung und Bauordnung zu den allgemeinen Öffnungszeiten eingesehen werden. Nachrichtlich werden im Folgenden lediglich die Dokumente der jüngst veröffentlichen Bebauungspläne digital zur Verfügung gestellt.

Bebauungsplan und örtliche Bauvorschriften
"Meisterhofstraße, 3. Änderung", rechtskräftig seit 18.12.2015

Typ Name Datum Größe
pdf 01 Fertigung 18.12.2015 (16,44 MB)
pdf 02 Lageplan 18.12.2015 (1,527 MB)
pdf 03 Zeichenerklärung 17.12.2015 (539,5 KB)
pdf 04 Textteil 17.12.2015 (265,7 KB)
pdf 05 Begründung 17.12.2015 (239,7 KB)
pdf 06 Artenschutzrechtliche Beurteilung 17.12.2015 (2,955 MB)
pdf 07 Artenschutzrechtliche Beurteilung Eidechsen 17.12.2015 (1004 KB)

Bebauungsplan und örtliche Bauvorschriften
"Hochwang, 2. Änderung", rechtskräftig seit 29.04.2016

Typ Name Datum Größe
pdf 01 Fertigung 28.04.2016 (13,272 MB)
pdf 02 Lageplan 28.04.2016 (962,4 KB)
pdf 03 Zeichenerklärung 28.04.2016 (455,7 KB)
pdf 04 Textteil 28.04.2016 (254,5 KB)
pdf 05 Begründung 28.04.2016 (232,6 KB)
pdf 06 Ökologischer Erläuterungsbericht 28.04.2016 (1,02 MB)

Bebauungsplan und örtliche Bauvorschriften
"Ettishofer Straße / Jakob-Reiner-Straße, Teil I, Änderung", rechtskräftig seit 02.12.2016

Typ Name Datum Größe
pdf 01 Fertigung 30.11.2016 (10,933 MB)
pdf 02 Lageplan 30.11.2016 (736,7 KB)
pdf 03 Zeichenerklärung 30.11.2016 (531 KB)
pdf 04 Textteil 30.11.2016 (269 KB)
pdf 05 Begründung 30.11.2016 (381 KB)
pdf 06 Ökologischer Erläuterungsbericht 30.11.2016 (1,176 MB)

Bebauungsplan und örtliche Bauvorschriften
"Ettishofer Straße / Jakob-Reiner-Straße, Teil II, Änderung Nord", rechtskräftig seit 02.12.2016

Typ Name Datum Größe
pdf 01 Fertigung 30.11.2016 (11,3 MB)
pdf 02 Lageplan 30.11.2016 (507,5 KB)
pdf 03 Zeichenerklärung 30.11.2016 (471,5 KB)
pdf 04 Textteil 30.11.2016 (276,3 KB)
pdf 05 Begründung 30.11.2016 (376,4 KB)
pdf 06 Ökologischer Erläuterungsbericht 30.11.2016 (1,176 MB)

Bebauungsplan und örtliche Bauvorschriften
"Winzerweg", rechtskräftig seit 27.10.2017

Bebauungsplan und örtliche Bauvorschriften
"Stadtesch-Süd II, 2. Änderung", rechtskräftig seit 08.12.2017

Bebauungsplan und örtliche Bauvorschriften
"Kreuzberg - Hallersberg, Teil 1, Erweiterung", rechtskräftig seit 27.07.2018

Vorhaben- und Erschließungsplan und örtliche Bauvorschriften
"Am Bläsiberg, Änderung Nord", rechtskräftig seit 14.12.2018

Wohnraumentwicklungskonzept

Das Wohnraumentwicklungskonzept für die Stadt Weingarten wurde am 30.01.2017 vom Gemeinderat als städtebauliches Entwicklungskonzept gemäß § 1 Abs. 6 Nr. 11 BauGB beschlossen. Wesentliche Inhalte sind:

Bauflächenentwicklung – "Strategische Innenentwicklung und sanfte Außenentwicklung"
Das Wohnraumentwicklungskonzept ist aus dem Bürgerdialog STEP 2020 hervorgegangen, in dem 2011-2013 ein Leitbild für die Zukunft Weingartens entwickelt wurde. Ein dort definiertes Oberziel "Strategische Innenentwicklung und sanfte Außenentwicklung" wurde im Wohnraum-entwicklungskonzept weiterbearbeitet. Nach wie vor gilt der Grundsatz "Innenentwicklung vor Außenentwicklung". Aufgrund des prognostizierten Bevölkerungszuwachses wird aber in dem Gutachten aufgezeigt, dass eine ergänzende Außenentwicklung notwendig sein wird. Das Wohnraumentwicklungskonzept stellt hierzu Prüfflächen dar.

Potential Innenentwicklung – "Qualitative Nachverdichtung und quantitative Nachverdichtung"
Der Übersichtsplan "Potentiale Innenentwicklung Wohnen" gibt Hinweise auf Schwerpunkte und mögliche Typologien der Innenentwicklung. Es wird unterschieden zwischen "qualitative Nachverdichtung" und "quantitative Nachverdichtung". Während die quantitative Nachverdichtung z.B. durch Hinterliegerbebauung neue Wohneinheiten schafft und dadurch direkt den Bedarf an neuem Wohnbauland reduziert, zeigt die qualitative Nachverdichtung z.B. mit dem zeitgemäßen Ausbau von Einfamilien-häusern eher indirekt über Unterstützung des Generationenwechsels Wirkung. Die Darstellung auf dem Übersichtsplan ist jedoch weder exklusiv (d.h. auch Projekte außerhalb der dargestellten Bereiche können genehmigt werden), noch lässt sich daraus per se eine Genehmigungsfähigkeit ableiten.

Qualifizierte Quartiersentwicklung – "Qualitäten stärken und Wachstum ermöglichen"
Aus den Untersuchungen vor Ort und den Beteiligungen der Öffentlichkeit sind Ideen, Strategien und Vorgaben für eine mögiche Quartiersentwicklung hervorgegangen. Diese Ergebnisse können als Leitfaden für Bestandserweiterungen oder Projekte für Neues Wohnen dienen. Gleichwohl ist zu beachten, dass jedes Bauvorhaben einzigartig ist und daher die Verträglichkeit im Einzelfall zu bewerten sein wird. Nachverdichtung auf Kosten von Wohnqualität gilt es zu vermeiden. Vielmehr sind bauliche Entwicklungen im Quartier zu nutzen, um Defiziten zu begegnen. Gelungene Planungen schaffen neuen Wohnraum oder erleichtern den Generationswechsel in Einfamilienhäusern bspw. durch die Bereitstellung von altersgerechten Wohnungen im Quartier. Gleichzeitig fördern sie aber auch die Identität des Quartiers, werten Aufenthaltsbereiche auf oder stärken die Quartierszentren mit Nahversorgungsfunktion. Qualifizierte Quartiersentwicklung heißt "Qualitäten stärken und Wachstum ermöglichen".

Stadt der kurzen Wege – "Quartiers-Inseln aufbrechen und vernetzen zur Weingarten-Blüte"
In der Bestandsanalyse wurde festgestellt, dass das Stadtgebiet sich in einzelne "Quartiers-Inseln" aufteilt, die durch Barrieren wie z.B. breite Straßen, große Gewerbegrundstücke oder die eingezäunte Kleingartenanlage voneinander getrennt sind. Die Quartiere sind isoliert und schwimmen wie Inseln im Stadtraum. In dem formulierten Zielbild "Weingarten-blüht-auf" werden Verbindungsachsen definiert, die es gilt auszubauen und mit Grün- und Infrastruktur-achsen zu kombinieren. Die Vision geht von einem erweiterten starken Stadtzentrum aus, das über die (dann zurückgebaute) Barriere der alten B 30 reicht und Verbindungen zwischen den Quartieren untereinander und zur Landschaft aufbaut. Das Wegenetz ist ausgebaut, Fußgänger- und Radfahrerverbindungen sind privilegiert und Barrieren sind durchbrochen im Sinne einer "Stadt der kurzen Wege".

Gewerbeflächenentwicklungskonzept

Das Gewerbeentwicklungskonzept ist eine quantitative und qualitative Aussage für die zukünftige gewerbliche Entwicklung in Weingarten. Hierzui wurde untersucht, in welchem Maße und durch welche Nachfragergruppen Flächenbedarfe zu verzeichnen sind, in welchem Maße diese Bedarfe durch das derzeitige Flächenangebot abgedeckt werden können und in welchem Maße ein Bedarf an zusätzlichen gewerblichen Flächen besteht. Des Weiteren wird dargestellt, welche qualitativen Nutzungsperspektiven bestehende Gewerbestandorte besitzen und welche unterschiedlichen Nutzungsperspektiven Standorte mit Flächenpotenzialen besitzen können.

Auf der Grundlage dieses Konzeptes wird in einem zweiten Schritt die Verortung von zukünftigen Gewerbeflächenentwicklungen stattfinden.

Das Gewerbeentwicklungskonzept für die Stadt Weingarten wurde am 26.09.2016 vom Gemeinderat als städtebauliches Entwicklungskonzept gemäß § 1 Abs. 6 Nr. 11 BauGB beschlossen.

Gewerbeflächenentwicklungskonzept ((1,001 MB))

Vergnügungsstättenkonzeption

Die Vergnügungsstättenkonzeption regelt unter Berücksichtigung der unterschiedlichen städtebaulichen und rechtlichen Rahmenbedingungen eine verträgliche Ansiedlung von Vergnügungsstätten in ihren unterschiedlichen Ausprägungen.

Die Vergnügungsstättenkonzeption für die Stadt Weingarten wurde am 26.09.2016 vom Gemeinderat als städtebauliches Entwicklungskonzept gemäß § 1 Abs. 6 Nr. 11 BauGB beschlossen.

Vergnügungsstättenkonzeption ((2,292 MB))

Einzelhandelskonzept

Bereits im Jahr 1987 hat man begonnen, zum Schutz der Innenstadt die Ansiedelung von Einzelhandel zu steuern. Im Jahr 2016 wurde das Einzelhandelsgutachten für Weingarten erneut fortgeschrieben. Es regelt die Zulässigkeit der Ansiedlung von Einzelhandel nach Standort, Größe und Sortimenten.

Wichtige Bestandteile des Gutachtens sind die Abgrenzung des zentralen Versorgungsbereiches sowie die "Sortimentsliste Weingarten" (s. Gutachten S. 73). Als zentraler Versorgungsbereich wurde der Umgriff gemäß Entwicklungsszenario 2 (s. Gutachten S. 81-85) beschlossen. Der südliche Bereich des Schuler-Geländes ist hierbei kein zentraler Versorgungsbereich, sondern eine Fläche für den Einzelhandel, die nach den Vorgaben des Konzepts zu entwickeln ist. Ebenfalls zentrealer Versorgungbereich ist das Nahversorgungszentrum Untere Breite (s. Gutachten S. 89 und Karte 5 S. 39).

Das Einzelhandelskonzept für die Stadt Weingarten wurde am 30.05.2016 vom Gemeinderat als städtebauliches Entwicklungskonzept gemäß § 1 Abs. 6 Nr. 11 BauGB beschlossen.

Einzelhandelskonzept ((6,433 MB))

Grünraumkonzept

Dem Erhalt von Grünzonen kommt bei der Siedlungsentwicklung eine zentrale Bedeutung zu. Das Grünraumkonzept liefert eine Grundlage zur Bewertung von Flächen und stellt einen Leitfaden bei einer Inanspruchnahme von Grünflächen dar. Zu den wesentlichen Elementen des Konzepts zählen Grünraum-Vernetzung, Frischluftversorgung sowie Schutz und Entwicklung der Grünbestände.

Das Grünraumkonzept wurde am 02.03.2015 vom Gemeinderat als städtebauliches Entwicklungskonzept gemäß § 1 Abs. 6 Nr. 11 BauGB beschlossen.

Grünraumkonzept

Textteil ((6,143 MB)) | Bewertungsbögen ((9,933 MB)) | Karten und Pläne ((25,51 MB))

Stadtumbau Schuler-Areal Süd

Der Stadtumbau auf dem südlichen Schuler-Areal stellt für die Stadt Weingarten eine einzigartige Chance dar, dringend benötigte Flächen in der Innenstadt bereitzustellen und den sensiblen Bereich am Fuße des Martinsbergs städtebaulich aufzuwerten.

Strukturkonzept

Angesichts der stadträumlichen Bedeutung der Konversion der Industriebrache wurde für die bauliche Entwicklung ein Strukturkonzept erarbeitet. Das Strukturkonzept definiert einen städtebaulichen Rahmen und dient als Grundlage für die im Weiteren zu erarbeitenden städtebaulichen Planungen. Es wurde in Zusammenarbeit zwischen Investor, Bauverwaltung, Fachplanern und Gemeinderat unter reger Beteiligung der Öffentlichkeit ausgearbeitet.

Das Strukturkonzept Schuler-Areal Süd wurde am 26.02.2018 vom Gemeinderat als städtebauliches Entwicklungskonzept gemäß § 1 Abs. 6 Nr. 11 BauGB beschlossen.

Städtebaulicher Wettbewerb

Aufgabenstellung
Im Zuge der Ausarbeitung des Strukturkonzepts wurden zwei Bürgerworkshops durchgeführt. Nach Anregungen der Bürger sollte ein attraktives Zukunfts-Quartier entstehen, das lebendig, urban und umweltgerecht ist und sich durch Vielfalt und Innovation auszeichnet. Das Strukturkonzept diente als Grundlage für den städtebaulichen Wettbewerb und war Anlage der Wettbewerbsauslobung.

Wesentliche Bestandteile der Aufgabenstellung in der Wettbewerbsauslobung waren

a) der städtebauliche Entwurf für den Neubau von Wohn- und Gewerbeeinheiten unter Berücksichtigung einer funktionalen Anbindung an den südlich und östlich angrenzenden Stadtraum mit
b) einem qualitativ hochwertigem Freiraumkonzept unter Berücksichtigung der Wohn- und Gewerbenutzung und des Frei- und Straßenraumes um das ehemalige Schuler-Areal sowie
c) ein innovatives und flächensparendes Verkehrskonzept für den nicht motorisierten und den motorisierten Verkehr unter Berücksichtigung der geplanten Wohn- und Gewerbenutzung, des relevanten örtlichen und überörtlichen Verkehrssystems, sowie eine gemeinsame Zufahrt mit den verbleibenden Bürogebäuden der Firma Schuler.

Ein nachhaltiges städtebauliches und architektonisch hochwertiges Konzept, das sich auch durch eine ressourcenschonende Bauweise auszeichnet, wurde hierbei ausdrücklich vorausgesetzt.

Wettbewerbsergebnis
Die Planer Ackermann + Raff Architekten und Stadtplaner und faktorgruen Landschaftsarchitekten überzeugen die Jury mit ihrem Entwurf zur Neubebauung des Schuler-Areals. Ihr Wettbewerbsbeitrag setzte sich gegen acht Konkurrenten durch und wurde mit dem 1. Preis gekürt.

Typ Name Datum Größe
pdf 01_WIB_Info Wettbewerbsergebnis.pdf 23.10.2018 (301,2 KB)
pdf 02_Auszug Präsentation Ausstellung Wettbewerb Weingarten_1. 4. Preis.pdf 23.10.2018 (1,707 MB)
pdf 03_Auszug Protokoll Preisgericht_Beurteilung 1. 4. Preis.pdf 23.10.2018 (108,6 KB)
pdf 04.1 Plan 1_1. Preis.pdf
Allplan Plan
23.10.2018 (14,068 MB)
pdf 04.2 Plan 2_1. Preis.pdf
Allplan Plan
23.10.2018 (3,932 MB)
pdf 04.3 Plan 3_1. Preis.pdf
Allplan Plan
23.10.2018 (9,961 MB)
pdf 04.4 Plan 4_1. Preis.pdf
Allplan Plan
23.10.2018 (32,764 MB)

Integriertes Stadtentwicklungskonzept 2030 (ISEK 2030)

Im Rahmen eines ISEK werden die verschiedenen gesamtstädtischen Konzepte zu Wohnen, Gewerbe, Einzelhandel und Grünraum überlagert. Die einzelnen fachlichen "Bausteine" werden zu einem konzeptionellen "Gesamtgebäude" zusammengeführt. Hierbei gilt es, teilweise konkurrierende oder sich widersprechende Belange gegeneinander und untereinander abzuwägen und zu harmonisieren. Ergebnis wird ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept sein, das die Stadtentwicklung Weingartens für die nächsten ein bis zwei Jahrzehnte prägen wird.

Die Ausarbeitung des ISEK ist in den Jahren 2018/19 vorgesehen.

Am 11.12.2018 hat ein Informationsabend mit einem Bürgerworkshop stattgefunden. Die Präsentation an diesem Abend wird samt einer Erläuterung und den Unterlagen, die beim Workshop als Grundlage gedient haben, nachstehend zur Verfügung gestellt. Bis zum 15.02.2019 können hierzu Anregungen bei der Abteilung Stadtplanung und Bauordnung abgegeben werden (s. Bürgerbeteiligung Stadtplanung).

Lärmaktionsplan

Bündnis für bezahlbaren Wohnraum

Die Städte Ravensburg und Weingarten haben zusammen mit Akteuren der Wohnungs- und Bauwirtschaft sowie Sozialverbänden ein "Bündnis für bezahlbaren Wohnraum" geschlossen. Mit der Vereinbarung wollen die Bündnispartner dafür Sorge tragen, dass Wohnraum auch weiterhin für alle Bevölkerungsgruppen zur Verfügung steht. So wird z.B. bei Wohnbauprojekten mit einer Anzahl von mehr als zehn Wohnungen, für die notwendiges Baurecht geschaffen werden muss, in einem städtebaulichen Vertrag vereinbart, dass auch für einkommensschwache Haushalte Wohnflächen für einen gewissen Zeitraum vorzuhalten sind. Andere Themen sind bei Bauvorhaben mit mehr als 50 Wohnungen die soziale Begleitung und Unterstützung z.B. durch ein Quartiersmanagement oder die Qualitätssicherung z.B. durch konkurrierende Planungsverfahren.

Das Bündnis trat mit der Unterzeichnung am 13. Dezember 2016 in Kraft.

Bündnis für bezahlbaren Wohnraum ((2,658 MB))

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