STADTRADELN 2019

Weingarten tritt in die Pedale

Vom 12. Mai bis 1. Juni 2019 nimmt Weingarten erstmals an der internationalen Fahrradkampagne „STADTRADELN“ teil. Dabei sollen in drei Wochen so viele Fahrradkilometer wie möglich gesammelt und in einem Online-Radkalender auf www.stadtradeln.de eingetragen werden. Ziel der Kampagne ist es, möglichst viele Menschen zum Fahrradfahren zu motivieren und so einen Beitrag zum Klimaschutz und zu einer höheren Lebensqualität in der Stadt zu leisten.

Seit dem 12. Mai 2019 heißt es in Weingarten für drei Wochen: Radeln, was das Zeug hält! Egal, ob auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder beim Ausflug ins Grüne - mit jedem geradelten Kilometer wird ein Zeichen für eine fahrradfreundliche Mobilitätskultur gesetzt. Ob Schulklasse, Vereine, Organisationen, Unternehmen, Familien oder Einzelpersonen - jeder, der in Weingarten wohnt, arbeitet oder eine (Hoch-)Schule besucht, kann ein Team bilden und mit den anderen Teilnehmenden um die Wette radeln. Auf der Internetseite www.stadtradeln.de/weingarten können sich alle interessierten Teilnehmenden registrieren, einem bereits vorhandenen Team beitreten oder ein eigenes Team gründen. Auch gibt es die Möglichkeit für Einzelradler einem offenen Team beizutreten. Zugelassen sind alle Fahrräder, die im Sinne der Straßenverkehrsordnung als solche gelten - dazu gehören u.a. auch Pedelecs bis zu 250 Watt. Im Kampagnenzeitraum kann jeder gefahrene Kilometer online unter www.stadtradeln.de/weingarten eingetragen bzw. direkt über die kostenfreie STADTRADELN-App getrackt werden. Radelnde ohne Internetzugang können bei der Stadtverwaltung Weingarten wöchentlich die gefahrenen Kilometer per Erfassungsbogen melden. Die jeweiligen Bögen liegen ab sofort in der Infothek (Erdgeschoss Rathaus) und im Büro des Stadtmarketings (Kirchstraße 18) aus und können dort auch ausgefüllt zurückgegeben werden. Nähere Informationen gibt es bei der Abteilung Stadtplanung und Bauordnung (Jens Herbst, Tel. 0751- 405-196, oder Brenda Galvan Lopez, Durchwahl -287) oder online auf dem Kampagnenportal unter www.stadtradeln.de.Das Klima-Bündnis prämiert am Ende in fünf Größenklassen die fahrradaktivsten Kommunalparlamente sowie Kommunen mit den meisten Radkilometern. Auch in Weingarten sollen am Ende des Kampagnenzeitraums die besten Teams und Teilnehmer geehrt werden. Die Kommunen- und Teamergebnisse werden am Ende der Kampagne unter www.stadtradeln.de/ergebnisse veröffentlicht.Die besten Teams und Einzelpersonen mit den meisten Radkilometern werden im Rahmen einer großen Abschlussveranstaltung am 29. Juni 2019 gekrönt.

Letzte Etappe und Abschlussveranstaltung

Bis zum 1. Juni 2019  haben die 430 Radlerinnen und Radler Zeit, im Alltag möglichst viele Kilometer mit dem Rad zurückzulegen. Mit ca. 47.600 km kann sich das Ergebnis schon jetzt sehen lassen, denn damit wurde in Weingarten  in 17 Tagen quasi einmal um den Äquator geradelt. Dadurch wurden bereits 6.700 Kilogramm Kohlendioxid-Emissionen vermieden, im Vergleich wenn die Strecke mit dem Auto zurückgelegt worden wäre.
Für die Teams ist das tolle Zwischenergebnis jedoch kein Grund, einen Gang zurückzuschalten. Denn neben einem hervorragenden Ergebnis im Kommunenvergleich winkt ihnen auch die Chance, bei der abschließenden Prämierung als eines der radfahrstärkesten, aktisten Teams ausgezeichnet zu werden. Die Kategorien sind: radaktivstes Team (meiste Kilometer pro Mitglied), Radteam mit dem besten Gesamtergebnis (meiste Kilometer insgesamt) und Personen mit den meisten Radkilometer.
 
Die Abschlussveranstaltung findet im Rahmen der Veranstaltung „Supersamstag Varieté“ am 29. Juni 2019 um 11 Uhr auf dem Münsterplatz statt.
Alle Teams sind herzlich zum gemütlichen Beisammensein und zum spannenden Erfahrungsaustausch eingeladen.

Schon gewusst?

Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstehen im Verkehr, sogar ein Viertel der CO2-Emissionen des gesamten Verkehrs verursacht der Innerortsverkehr. Wenn circa 30 Prozent der Kurzstrecken bis zu 6 Kilometern in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren würden, ließen sich dadurch etwa 7,5 Millionen Tonnen (!!!) CO2 vermeiden.

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