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Mai 2021
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So, 02.05.2021

Avi Avital & Bruckner Orchester Linz

Bodenseefestival 2020

Beschreibung

Antonio Vivaldi
Konzert für Mandoline und Orchester D-Dur

Giovanni Sollima
Konzert für Mandoline und Orchester

Anton Bruckner
Sinfonie Nr. 2 c-Moll

Avi Avital
Mandoline und Artist in Residence

Bruno Weil
Leitung

Künstlergespräch: Avi Avital mit Katharina Galehr, 19:30 Uhr

Artist in Residence des Bodenseefestivals 2021 ist Avi Avital, der größte Virtuose auf der Mandoline und einer der renommiertesten Musiker weltweit. Er ist einer der führenden Botschafter seines Instruments. Durch seine Leidenschaft und seine „explosiv charismatischen” Live-Auftritte (New York Times) ist er einer der treibenden Kräfte bei der Neubelebung des Repertoires für die Mandoline. So werden die wichtigsten Neukompositionen für dieses Instrument oft für Avital geschrieben und auch von ihm uraufgeführt, wie z. B. das Mandolinenkonzert von Giovanni Sollima mit dem Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI. Und eines der schönsten und bekanntesten Werke für Mandoline stammen von Antonio Vivaldi, dessen Mandolinenkonzert in D-Dur zu den ersten Höhepunkten dieser Konzertgattung zählt.

Zum Motto des Bodenseefestivals 2021 „glauben und wissen“ liegt es nahe, dass das von Avital ausgesuchte Bruckner Orchester Linz auch eine Bruckner-Sinfonie spielt. Bruckner war sehr gläubig und das findet sich auch rein musikalisch in seinen Sinfonien wieder. 1873 spielten die Wiener Philharmoniker die Uraufführung der 2. Sinfonie unter Bruckners Leitung bei der Schlussfeier der Weltausstellung. Sie wurde zu einem Triumph für den größten Sinfoniker nach Beethoven.

54 / 46 / 38 / 28 Euro


Veranstaltungsort

Kultur- und Kongresszentrum
Abt-Hyller-Straße 37
88250 Weingarten

Uhrzeit

20 Uhr bis 22:30 Uhr

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Sa, 15.05.2021

Die schwäbische Schöpfung

Adams und Evas Erschaffung

Beschreibung

„Comische Oper“ von Meingosus Gaelle & Sebastian Sailer

Société Lunaire
Ensemble

Martin Butler
Regie

Einführung: Rainer Hepp, 19:30 Uhr

1796 wurde „Die schwäbische Schöpfung“, eine Komödie und unübertroffenes Meisterwerk des Prämonstratenserpaters Sebastian Sailer (1714-1777), vom Weingartener Klosterkomponisten Meingosus Gaelle (1752-1816) als Kammeroper „Adams und Evas Erschaffung“ für die Aufführung im Kloster Weingarten vertont.

In Weingarten – nun also wieder an historischem Ort - bringt der Regisseur Martin Butler „Die schwäbische Schöpfung“ in schwäbischem Dialekt zusammen mit dem Originalklang-Ensemble „Société Lunaire“ halbszenisch und historisch informiert auf die Bühne. Mit Kopien von Originalinstrumenten aus dem späten 18. Jahrhundert wird das Publikum klanglich ins Schwaben der Klassik versetzt. Butlers Regieansatz konzentriert sich mit einfachen Auf- und Abtritten der Sänger und reduzierten Gesten auf den komödiantischen Aspekt des Werks. Die Sänger bewegen sich vor dem Baum der Erkenntnis, inspiriert durch das Werk der Scherenschnittkünstlerin Lotte Reiniger.

„Adams und Evas Erschaffung“ ist eine spannende Wiederentdeckung und eröffnet einen einzigartigen und charmanten Einblick in die verlorene pastorale Welt Schwabens in der Blütezeit der deutschen Klassik.

36 / 30 / 24 / 18 Euro


Veranstaltungsort

Kultur- und Kongresszentrum
Abt-Hyller-Straße 37
88250 Weingarten

Uhrzeit

20 Uhr bis 22:30 Uhr

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