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März 2020
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Sa, 07.03.2020

NARINKKA

Beschreibung

Aus Jazz, Folk, Klassik, Weltmusik und speziell Klezmer braut der Kontrabassist Sampo Lassila die Musik seines Quartetts. Die Band kann alles: Alexi Trygg lässt seine Viola unendlich ergreifend weinen, Lassila und Markku Lepistö kontern mit temperamentvollen Ausbrüchen - getragen vom Percussionisten Janne Tuomi, der aus einem Koffer unglaublich variable Klänge herausholt. Lassila ist in Jazz und Klassik zuhause, er hat mit Edvard Vesala und Krakatau gespielt und ist Mitglied des Symphonieorchesters von Lahti. Der Akkordeonist Markku Lepistö ist ein Weltstar seines Instruments: Er hat mit der Formation Pirnales den Folk erneuert, ein gutes Jahrzehnt mit Värttinä gespielt. Auf seinen CDs veröffentlicht er regelmäßig moderne akustische Musik auf Weltklasse-Niveau. Ein Highlight zwischen Jazz und Folk, zwischen Klezmer und Klassik – Narinkka überzeugen mit Spielwitz und Phantasie. Sampo Lassila – b, comp | Markku Lepistö – acc | Alexi Trygg – viola | Janne Tuomi – perc, »Singender Koffer«


Veranstaltungsort

Kulturzentrum Linse
Liebfrauenstraße 58
88250 Weingarten

Uhrzeit

20:00-23:00

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So, 15.03.2020

Veronika Eberle & Württembergische Philharmonie Reutlingen

Beschreibung

Einführung: Julia Hellmig, 19 Uhr

Johannes Brahms (1833-1897) Violinkonzert D-Dur

Dmitri Schostakowitsch (1906-1975) 9. Sinfonie Es-Dur

Joseph Haydn (1732-1809) Sinfonie Nr.69 C-Dur "Laudon"

Veronika Eberle Violine

Jamie Phillips Leitung

Brahms´ Violinkonzert zählt neben denen Beethovens, Mendelssohns, Tschaikowskis und Bruchs zu den größten Werken seiner Art. Endlich ist es gelungen, diesen Meilenstein der Violin-Literatur in Weingarten aufzuführen. Und es ist ein Glücksfall, dass die Württembergische Philharmonie dafür mit Veronika Eberle eine der besten Geigerinnen der jüngeren Generation gewinnen konnte.

Als Schostakowitsch gegen Ende des Zweiten Weltkriegs eine neue Sinfonie ankündigte, waren die Erwartungen des Sowjetregimes an den Komponisten sehr hoch. Natürlich sollte es eine monumentale Siegessinfonie werden. Was Schostakowitsch dann allerdings lieferte war freundliche Unterhaltung auf höchstem Niveau, durch die ein wenig Wiener Klassik herausklang. Die Überraschung konnte nicht vollkommener ausfallen.

Die Sinfonie Nr. 69 widmete Haydn General Gideon Ernst von Laudon, dem späteren Oberbefehlshaber der österreichischen Truppen im Türkenkrieg (1787-1792). Entsprechend stattete er das Werk mit Trompeten und Pauken aus.

Veronika Eberle gab schon mit neun Jahren ihr Debüt auf dem Konzertpodium und gewann eine Vielzahl an Violin-Wettbewerben. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie 2006 im ausverkauften Festspielhaus der Salzburger Osterfestspiele in einem Konzert mit den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle, wo sie mit Beethovens Violinkonzert begeisterte. Obwohl schon in allen großen Konzerthäusern mit namhaften Orchestern und Dirigenten aufgetreten, ist die Karriere der jungen Geigerin noch in vollem Gang.

 

Karten zu 38 / 32 / 26 / 20 Euro bei der Tourist-Information Weingarten, Tel: 0751 405-232 oder online unter www.reservix.de erhältlich.


Veranstaltungsort

Kultur- und Kongresszentrum
Abt-Hyller-Straße 37
88250 Weingarten

Uhrzeit

19:30 Uhr
Veronika Eberle; Bild: Felix Broede

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Fr, 20.03.2020

STU HAMM BAND

Beschreibung

Eigentlich ein Unding, dass Stu Hamm für einen Großteil der Musikinteressierten eher unter dem Radar unterwegs ist. Der 1960 geborene Amerikaner ist einer der einflussreichsten E-Bassisten zwischen Jazz und Rock, er spielte mit Steve Vai, Joe Satriani und Frank Gambale, um nur drei Gitarristen zu nennen. Hamm hat das Bass-Spiel zumindest weiterentwickelt: Zwei-Hand-Tapping, Slapping und Popping sowie Akkorde gehören zu seinem eigenwilligen und einzigartigen Repertoire. Sein kongenialer Partner an der Gitarre ist Torsten De Winkel, einer der renommiertesten Saitenkünstler Deutschlands. Er spielte schon mit Pat Metheny und Joe Zawinul, Whitney Houston und den Brecker Brothers. Derzeit ist er auch festes Mitglied von Hattler. Der junge Drummer Felix Dehmel ist der Shooting Star der Hamburger Szene. Stu Hamm, Torsten De Winkel und Felix Dehmel – eine Weltklasse-Formation zwischen Jazz, Rock und Fusion. Torsten De Winkel – g | Stu Hamm – b | Felix Dehmel - dr


Veranstaltungsort

Kulturzentrum Linse
Liebfrauenstraße 58
88250 Weingarten

Uhrzeit

20:00-23:00

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Sa, 28.03.2020

Khatia Buniatishvili

Beschreibung

Einführung: Hannelore Blaas, 19:30 Uhr

Klaviersonate cis-Moll "Mondscheinsonate"
Klaviersonate d-Moll "Der Sturm"
Klaviersonate c-Moll "Pathétique"
Klaviersonate f- Moll "Appassionata"

Die weltberühmte Starpianistin Khatia Buniatishvili hat sich für ihren Klavierabend in Weingarten im Jubiläumsjahr ein reines Beethoven-Programm zusammengestellt. Dabei hat sie vier der bekanntesten und beliebtesten Klavier-Sonaten ausgesucht.

Die „Pathétique“ gilt als musikalisches Symbol für die heroische Phase der Musik im Zeitalter Napoleons. Diese Sonate prägte auch das heroische Beethoven-Bild, wie es später überliefert ist. Zum Schluss die „Appasionata“ mit dem Attribut des alle Rahmen sprengenden Ausdrucks. Damit endet das Konzert mit „der“ Beethoven-Sonate, ja vielleicht mit „der“ Klaviersonate schlechthin.

1987 in Batumi, Georgien, geboren, begann die georgisch-französische Pianistin Khatia Buniatishvili das Klavierspiel im Alter von drei Jahren. Drei Jahre später gab sie ihr erstes Konzert mit dem Tbilisi Chamber Orchestra und konzertierte bereits als Zehnjährige im Ausland.

Ihrem Debüt in der New Yorker Carnegie Hall 2008 folgten Konzerte bei den BBC Proms und Salzburger Festspielen, dem Verbier Festival sowie dem Menuhin Festival Gstaad. Mit Rezitalen gastierte sie in den wichtigsten Konzertsälen der Welt, darunter im Musikverein und Konzerthaus Wien, Concertgebouw Amsterdam, Berliner Philharmonie, Théâtre des Champs-Élysées in Paris, La Scala in Mailand, Tonhalle Zürich, Prager Rudolfinum sowie in der Suntory Hall Tokyo.

Khatia Buniatishvili zählt weltweit zu den gefragtesten Musikern, was sich auch in Top-Platzierungen in den internationalen Klassik-Charts und vielen Auszeichnungen und Preisen wie dem ECHO Klassik niederschlägt. Ihre Konzerte und Interpretationen gehören zum Interessantesten, was die Welt des Klavierspiels momentan bietet: Sie ist schlichtweg eine der besten Pianistinnen.

Konzertpatenschaft Dr. Jörg Thome

 

Karten zu 32 / 28 / 24 / 18 Euro bei der Tourist-Infromation Weingarten, Tel: 0751 405-232 oder online unter www.reservix.de erhältlich.


Veranstaltungsort

Kultur- und Kongresszentrum
Abt-Hyller-Straße 37
88250 Weingarten

Uhrzeit

20 Uhr
Khatia Buniatishvili; Bild: Gavin Evans

Mai 2020
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So, 03.05.2020

Martin Grubinger & Belgian National Orchestra

Beschreibung

Aaron Copland (1900-1990) Fanfare for the Common Man

Avner Dorman (1975) Frozen in Time

Michael Torke (1961) Javelin

Sergej Rachmaninow (1873-1943) Symphonische Tänze

Martin Grubinger Schlagzeug und Artist in Residence des Bodenseefestivals 2020

Hugh Wolff Leitung

1977 wurde Coplands „Fanfare for the Common Man“ von der britischen Band „Emerson, Lake and Palmer“ interpretiert. Der Titel wurde zu einem der größten Hits der Popmusik. Ursprünglich wurde das Werk des US-amerikanischen Komponisten Aaron Copland 1942 für den Dirigenten Eugène Aynsley Goossens geschrieben.

„Frozen in Time“ des Israeli Avner Dorman ist ein fetzig-farbiges Schlagzeugkonzert mit rhythmisch bizarrem Jazz, harten Grooves und einem ungebrochenen Drive. Für die Uraufführung dieses anspruchsvollen Werkes wurde Martin Grubinger engagiert, der zum phänomenalen Erfolg maßgeblich beitrug.

Michael Torkes wohl bekanntestes Werk ist „Javelin“ (deutsch: Speer), welches Teil des offiziellen Albums „Summon The Heroes“ der Olympischen Sommerspiele 1996 in Atlanta wurde. Und mit Rachmaninows Symphonischen Tänzen erklingt zum Schluss ein sinfonischer Abgesang auf vergangene Zeiten.

Martin Grubinger – Artist in Residence
Technische Perfektion, Spielfreude und musikalische Vielseitigkeit machen Martin Grubinger zum vielleicht besten Multipercussionisten der Welt. In besonderer Weise hat sich der Österreicher darum verdient gemacht, das Schlagwerk als Soloinstrument in den Mittelpunkt des klassischen Konzertbetriebs zu stellen. Eine wichtige Rolle spielen Auftragskompositionen wie Avner Dormans „Frozen in Time“ (2007) und das „Konzert für Schlagzeug und Orchester“ von Friedrich Cerha (2008), das 2012 mit den Wiener Philharmonikern eingespielt wurde. 2016/17 war er Artist in Residence in der Elbphilharmonie; weitere Residenzen hatte er bei der Camerata Salzburg, Wiener Konzerthaus und beim Tonhalle Orchester Zürich sowie Auftritte mit den Wiener Philharmonikern, Bamberger Symphonikern und BBC Philharmonic. Er ist gern gesehener Gast bei namhaften Festivals wie dem Rheingau Musik Festival, den Salzburger Festspielen und im Festspielhaus Baden-Baden.

 

Karten zu 50 / 42 / 34 / 26 Euro bei der Tourist-Information Weingarten, Tel: 0751 405-232 oder online unter www.reservix.de erhältlich.


Veranstaltungsort

Kultur- und Kongresszentrum
Abt-Hyller-Straße 37
88250 Weingarten

Uhrzeit

20 Uhr
Martin Grubinger; Bild: Simon Pauly

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So, 24.05.2020

Ludwig van Beethoven (1770-1827) & Arnold Schönberg (1874-1951)

Beschreibung

Einführung: Rainer Hepp, 19:30 Uhr

Ludwig van Beethoven (1770-1827) 9. Sinfonie d-Moll

Arnold Schönberg (1874-1951) Friede auf Erden op. 13 (a cappella)

Sophia Brommer Sopran
Anke Vondung Alt
Lothar Odinius Tenor
Jochen Kupfer Bass

Chor der Gaechinger Cantorey

Deutsche Radiophilharmonie Saarbrücken und Kaiserslautern

Hans-Christoph Redemann Leitung

Das Bodenseefestival 2020 steht unter dem Motto „Über Grenzen“. Welche Grenze hätte hier größere Bedeutung als die innerdeutsche Grenze, die mit der Wiedervereinigung Deutschlands überwunden wurde. Gefeiert wurde dieses Ereignis musikalisch mit der Aufführung von Beethovens 9. Sinfonie am Brandenburger Tor. Aber auch die Originalhandschrift der 9. Sinfonie wurde während des Zweiten Weltkriegs geteilt und an verschiedenen Orten sicher aufbewahrt, um einen Totalverlust zu verhindern. Beethovens Autograph seiner letzten Sinfonie befand sich zwar in Berlin, aber bis zum Fall der Mauer durch eine Grenze getrennt in einer geteilten Stadt. Erst nach der friedlichen Wiedervereinigung der Stadt wurde auch das kostbare Dokument wieder vereint.

Das Programm, das im Zeichen Beethovens 250. Geburtstags steht, vereint die 9. Sinfonie mit Arnold Schönbergs Chorwerk „Friede auf Erden“. Beiden Werken ist ein utopischer Zug gemeinsam, der Wunsch nach einem friedlichen Zusammenleben aller Menschen. Schönbergs 1911 uraufgeführte Komposition war von ihm von Anfang an als A-cappella-Stück vorgesehen und stellt zugleich sein letztes tonal komponiertes Werk dar. In Beethovens letzter Sinfonie von 1824 kulminiert der breit angelegte musikalische Verlauf ihrer ersten drei Orchestersätze im grandiosen Finale für Solisten, Chor und Orchester mit Friedrich Schillers „Ode an die Freude“. Hier beschwört der Komponist seinen Traum von einer geeinten Menschheit.

 

Karten zu 50 / 42 / 34 / 26 Euro bei der Tourist-Information Weingarten, Tel: 0751 405-232 oder online unter www.reservix.de erhältlich.


Veranstaltungsort

Kultur- und Kongresszentrum
Abt-Hyller-Straße 37
88250 Weingarten

Uhrzeit

20 Uhr
Ludwig van Beethoven; idealisierendes Gemälde von Joseph Karl Stierle, ca. 1820

Juni 2020
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Mi, 17.06.2020

Patricia Kopatchinskaja & Münchner Kammerorchester

Beschreibung

Einführung: Michael Weiß, Cellist MKO, 19:30 Uhr

Arnold Schönberg (1874-1951) Verklärte Nacht (Streichorchesterfassung 1917)

Márton Illés (1975) Konzert für Violine und Orchester

Ludwig van Beethoven (1770-1827) 5. Sinfonie c-Moll

Patricia Kopatchinakaja Violine

Clemens Schuldt Leitung

„ Diese Musikerin erfindet einen fast schwindlig mit ihren Gesamtkunstwerk-Einfällen“ schreibt das Hamburger Abendblatt. Wie ein Naturereignis erobert die aus Moldawien stammende Geigerin Patricia Kopatchinskaja mit ihrem mitreißenden Spiel die großen Konzertbühnen. Ob Barock oder Klassik, Uraufführungen oder neue Interpretationen von Meisterwerken der Moderne - immer zieht sie ihre Hörer mit ihren packend-intensiven Interpretationen in den Bann.

Neben Arnold Schönbergs „Verklärter Nacht“ und Ludwig van Beethovens fünfter Sinfonie steht das Violinkonzert des 1975 in Ungarn geborenen Komponisten Márton Illés im Mittelpunkt, ein Auftragswerk des Münchener Kammerorchester in Kooperation mit dem WDR Sinfonieorchester. Illés‘ früherer Professor und Mentor Wolfgang Rihm sagt über den preisgekrönten Komponisten, der heute in Karlsruhe lebt: „Márton Illés schreibt eine Musik, in der sich Kalkül und Risiko präzise ausbalanciert die Waage halten.“

Konzertpatenschaft Dr. Jörg Thome

Eine gemeinsame Veranstaltung mit Ravensburg

 

Karten zu 33 / 27 / 24 / 21 Euro bei den Tourist-Informationen Ravensburg, Tel: 0751 82-800 und Weingarten, Tel: 0751 405-232 oder online unter www.reservix.de erhältlich.


Veranstaltungsort

Kultur- und Kongresszentrum
Abt-Hyller-Straße 37
88250 Weingarten

Uhrzeit

20 Uhr
Patricia Kopatchinskaja; Bild: Marco Borggreve

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