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Schreiner/in

von Hannah Rückgauer
am 29. März 2021
Beruf des Monats

Schreiner stellen aus Holz unter anderem Möbel, Türen, Fenster oder Treppen her und führen Innenausbauten durch. Hierfür bearbeiten sie Holz mit Hilfe verschiedener Maschinen und Werkzeuge, behandeln Oberflächen und fertigen die gewünschten Gegenstände an.       

Voraussetzungen:

  • mind. Hauptschulabschluss
  • Spaß am Gestalten, Rechnen und Zeichnen
  • ein gutes handwerkliches Gespür
  • Für alle, die gerne natürliche Materialien mögen und Fantasie haben


Ausbildungszeit: 3 Jahre

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In der Berufsschule lernst du alle wichtigen Grundlagen, die du als angehender Schreiner benötigst. Du lernst zum Beispiel wie du Flächeninhalte, Werkstückmaße oder Materialkosten berechnest. Außerdem lernst du nicht nur wie du Skizzen und Zeichnungen anfertigst, sondern auch wie du diese liest. Des Weiteren wird dir beigebracht verschiedene Hölzer und Holzwerkstoffe zu unterscheiden und je nach Verwendungszweck und Wirtschaftlichkeit die geeigneten Materialen für deine Arbeit auszuwählen. Auch wie die nötigen Werkzeuge gehandhabt werden, lernst du zu Beginn in der Berufsschule. Du lernst aber auch alles Wichtige über das Arbeits- und Tarifrecht sowie über den Sicherheits- und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, über Umweltschutz und über rationelle Energieverwendung.

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Im Ausbildungsbetrieb lernst du den Aufbau und die Organisation des Betriebs kennen und darfst dein Wissen praktisch anwenden. Du bearbeitest verschiedene Holzarten und lernst wie man Furniere, Kunststoffe, Metalle und Glas richtig verarbeitet. Zudem lernst du den Umgang mit den Maschinen, Anlagen und Vorrichtungen, die du zur Bearbeitung des Holzes benötigst. Nachdem du das Holz zugeschnitten, einzelne Teile hergestellt und zu Erzeugnissen zusammengesetzt hast, gehört auch das Montieren von Beschlägen sowie das Veredeln der Oberfläche und das Ausführen eines konstruktiven und chemischen Holzschutzes zu deinen Aufgaben. Der Holzschutz schützt das Holz vor Nässe, holzschädigenden Insekten oder Pilzen und sorgt dafür, dass dein Erzeugnis lange hält. Zum Schluss müssen die montagefertigen Teile und Erzeugnisse eingebaut werden. Du lernst aber nicht nur neue Dinge zu erschaffen, sondern auch wie man ältere Stücke restauriert oder wie man Teile und Erzeugnisse instand haltet. Ein weiterer Lerninhalt ist die Qualitätssicherung und Abnahme der fertigen Arbeiten. Je mehr Erfahrung du sammelst, desto besser wirst du und vielleicht produzierst du schon bald dein erstes eigenes Möbelstück.

Weitere Informationen findest Du unter:
https://kreishandwerkerschaft-rv.de/ausbildung/schreiner-in/